Susohaus mit neuem Vereinsvorstand / 25. September 2015

 

Der Vorstand: Falk Liese, Michael Schnell, Birgit Stoll und Michael Stoll

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des SusoHaus - Neue Mystik im Dialog e.V. Trägerverein des Susohauses in Überlingen wurde am 25. September 2015 wurde ein neuer Vorstand für die Dauer von vier Jahren gewählt. Als gleichberechtigte Mitglieder in den Vorstand berufen wurden die Leitung des Susohauses Birgit Stoll und Michael Stoll; ;sowie Dr. Michael Schnell und Falk Liese. Hatte der bisherige Vorstand in den ersten Jahren seines Bestehens vor allem für die Renovierung und Ausstattung des Susohauses zu sorgen, steht nun der weitere Ausbau des Kulturprogramms im Vordergrund. Durch Lesungen und Vorträge, Konzerte, philosophische Gesprächsrunden, Meditation und eine kreative Schreibwerkstatt  wird der Grundgedanke der lebensnahen Mystik eines Heinrich Seuse jenseits aller religiöser Bindungen in unsere Zeit getragen als Orientierungshilfe in einer turbulenten Welt, Wege zu Selbstfindung und persönlicher Freiheit.






Vereinssatzung:

Präambel

 

„Heinrich Seuse
gibt gutherzigen Menschen
eine lichtreiche Weisung zu göttlicher Wahrheit
und vernünftigen Menschen einen richtigen Weg zu der aller-
höchsten Seligkeit.“ * Der Mystiker und Dichter vom Boden-
see fordert uns heraus. Was habe ich zu tun? Wie finde
ich den mir gegebenen Sinn? Heinrich Seuse als
Vorbild wirken zu lassen und damit in die
klärende Bewegung eigener Er-
fahrung zu gelangen, ist
uns Auftrag und
Aufgabe.

*gemäß der Vorrede des Exemplars Heinrich Seuse, MS 2929, Straßburger Handschrift, 14. Jahrhundert

  

S A T Z U N G
des Vereins
SusoHaus - Neue Mystik im Dialog
Sitz: SusoHaus - Neue Mystik im Dialog in Überlingen am Bodensee (Fassung nach Beschluss vom 22. September 2017)

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.
Der Verein führt den Namen „SusoHaus- Neue Mystik im Dialog“ und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. eingetragen.

2.
Sitz des Vereins ist Überlingen

3.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck

1.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.Der Verein setzt sich zum Ziel, das Wissen um die mystische Spiritualität, insbesondere der Heinrich Seuses (Suso), zu pflegen und Antworten entsprechend einer lebenspraktischen, zeitgemäßen Spiritualität zu entwickeln.

3.Der Verein setzt sich außerdem zum Ziel, das SusoHaus in der SusoGasse 10 in Überlingen am Bodensee als einen Ort der Stille, der schöpferischen Arbeit und kultureller Begegnung, sowie der Pflege der Erinnerung an Leben und Werk Heinrich Seuses zu ermöglichen.

4.Der Verein tritt als Vertragspartner der Stadt Überlingen eines Erbpachtvertrages der Immobilie Suso-Gasse 10 auf, und sorgt im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Aufbringung finanzieller Mittel, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten; insbesondere trägt er Verantwortung für die öffentliche Begehung des Gedächtnisraumes Heinrich Seuse und einer entsprechend sachkundigen Führung.
Der Verein kann auch im Sinne seiner satzungsmäßigen Bestimmung über das Suso-Haus hinaus tätig werden.

5.Der Verein ist gemeinnützig tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3

Mitgliedschaft


1.Mitglied des Vereins kann jede Firma, juristische Person, Personenvereinigung und jede natürliche Person werden, die am Sinn und Zweck des Vereins interessiert ist.

2.Die Mitgliedschaft wird schriftlich bei dem Vorstand des Vereins beantragt. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

3.Die Mitgliedschaft endet mit dem Schluss des laufenden Geschäftsjahres durch Kündigung, die Einvierteljahr vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich an den Vorstand gerichtet werden muss.

4.Die Mitgliedschaft erlischt sofort bei juristischen Personen durch den Verlust der Rechtsfähigkeit, bei Einzelmitgliedern durch Tod und generell durch Ausschluss, den der Vorstand bei Beitragsverzug trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung und in anderen schwerwiegenden Fällen aussprechen kann. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss kann das davon betroffene Mitglied Stellung nehmen. Dazu ist ihm eine angemessene Frist zu setzen.

5.Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins erhalten die Mitglieder keinerlei Zuwendungen aus dem Vereinsvermögen.

6.Hervorragende Förderer, die nicht Vereinsmitglieder zu sein brauchen, können vom Vorstand zu Ehrenmitglie-dern ernannt werden.

 

§ 4


Beitragsleistungen, Haushaltsplan,
Jahresabschlussrechnung, Überschüsse, Entgelte

1.Die Mitglieder haben einen jährlichen Beitrag zu entrichten. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

2.Der Vorstand stellt jedes Jahr bis spätestens Ende des vorhergehenden Jahres einen Haushaltsplan über die Verwendung der Mittel fest. Zur Mitgliederversammlung wird eine von den Rechnungsprüfern geprüfte Jahresabschlussrechnung vorgelegt.

3.Rechnungsmäßige Überschüsse des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

4.Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages, einer freien Honorarvereinbarung oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr.26a EStG ausgeübt werden.

 

§ 5


Organe

 

Organe des Vereins sind

- die Mitgliederversammlung

- der Vorstand

 

§ 6


Vorstand


1.Der Vorstand besteht aus mindestens zwei, höchstens vier gleichberechtigten Personen. Angestrebt wird eine Anzahl von je zwei Frauen und zwei Männern.

2.Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Die Mitgliederversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder vorzeitig abberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

4.Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Die Vorstände sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

5.Der Vorstand hat gemeinschaftlich alle Geschäfte zu erledigen, die nach der Satzung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

6.Die Mitglieder des Vorstandes müssen Mitglied im Verein sein und üben ihre Funktion ehrenamtlich aus. Mit ihrer Tätigkeit innerhalb der Vorstandschaft dürfen keine Eigeninteressen verbunden sein. Im anderen Falle verzichten sie grundsätzlich auf ihr Stimmrecht.

7.Der Leiter des Suso-Hauses nimmt an den Sitzungen des Vorstandes ohne Stimmrecht teil.Dem Leiter des Suso-Hauses wird die Aufgabe der Gestaltung des geistig-kulturellen Lebens im Suso-Haus übertragen. Außerdem hat er die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Hauses zu fördern.

 

 § 7

Mitgliederversammlung

1.Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mit schriftlicher Zusendung einer Tagesordnung unter Beachtung der Einladungsfrist von drei Wochen.

2.Zur Mitgliederversammlung soll die Jahresabschlussrechnung gemäß § 4 (2) vorgelegt werden. Die Beschlüsse werden – mit Ausnahme der Beschlüsse zu den in den §§ 8 und 9 vorgesehenen Fällen – mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

3.Der ordentlichen Mitgliederversammlung ist ein über den rechnerischen Jahresabschluss hinausgehender mündlicher Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten. Im Anschluss daran muss eine allgemeine Aussprache zugelassen werden.

4.Die ordentliche Mitgliederversammlung hat über die Entlastung des Vorstandes zu befinden. Sie hat zwei Rechnungsprüfer jeweils für das folgende Rechnungsjahr zu bestellen, die dann vor dem Beschluss über die Entlastung zu hören sind. Die Rechnungsprüfer werden alle vier Jahre gewählt.

5.Abstimmungen erfolgen in der Regel offen und nach einfacher Mehrheit, auf Antrag auch geheim. Wahlen erfolgen in der Regel geheim, davon kann entbunden werden.Abwesende Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen; der Bevollmächtigte kann lediglich eine Vertretung wahrnehmen.

6.Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden je nach Bedarf mit einer Frist von zwei Wochen vom Vorstand einberufen.
Sie muss einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

7.Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 8

Satzungsänderungen 

Satzungsänderungen müssen in der Tagesordnung angekündigt sein und können nur durch eine Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 9

Auflösung des Vereins


1.Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung des Vereins beschließen soll, ist mit einer Frist von 6 Wochen einzuberufen.
Für ihre Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der gesamten Vereinsmitglieder erforderlich. Sind auf dieser Mitgliederversammlung, zu der mit ausführlicher Tagesordnung einzuladen ist, nicht mindestens drei Viertel der gesamten Mitglieder des Vereins anwesend, so ist eine neue Mitgliederversammlung mit einer weiteren Frist von 6 Wochen einzuberufen, die alsdann mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.

2.Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Überlingen, die es unmittelbar und ausschließlich für entsprechende Zwecke zu verwenden hat.

 

 

Überlingen, den 22. September 2017